_
_
Der Mazda 6 überzeugt durch ein komfortables Platzangebot. Im Fond können sich Mitfahrer noch bequemer ausstrecken als in einer Mercedes E-Klasse. Vorn fördert der vom Fahrer wegstrebende Armaturenträger den Eindruck der luftigen Weite. Der Motor läuft ruhig, verlangt wegen der recht langen Übersetzung der unteren Gänge im Stadtverkehr mehr Schaltarbeit. Macht der Lader ab 2000 Touren richtig Druck, scheint der Vierzylinder dagegen vor Power fast zu platzen. Wenig Freude macht bei dem Japaner der Qualitätseindruck: Der Mazda 6 enttäuscht mit kratzempfindlichem Hartplastik und blechern ins Schloss fallenden Türen. Basispreis des Mazda 6 2.2 MZR-CD Exclusive: 28.600 Euro.
_
_
Der Renault Kangoo be-bop ist erfrischend anders: außen Van, innen Cabrio. Renaults kuriose Idee gegen zu viel Langeweile auf unseren Straßen. Wer so etwas braucht? Individualisten, die kein konventionelles Fahrzeug wollen. Preis und Ausstattung sind in guter Balance. Basispreis des Kangoo be-bop 1.5 dCi: 18.300 Euro.
_
_
Der Exeo ist das neue Topmodell von Seat. Der Test von AUTOStraßenverkehr belegt: Der Spanier ist mehr als nur ein veränderter alter Audi A4. Er punktet in Zeiten harter Limousinen mit hohem Fahrkomfort. Man bekommt Audi-Qualität zu einem viel günstigeren Kurs. Der Seat Exeo 2.0 TDI Style kostet in der Basisversion 27.790 Euro.
_
_
Der Peugeot 3008 sieht aus wie ein SUV – ist aber keins. Denn statt eines Allradantriebs gibt es lediglich eine mehrstufig einstellbare Traktionskontrolle für die Vorderräder. Es ist eine höhere und höherwertige Interpretation des Volumenmodells 308. Der 1.6 VTi mit 120 PS gibt es in der Basisversion ab 21.500 Euro. Das Top-Modell Platinum mit dem 150-PS-Diesel wird ab 29.550 Euro angeboten.
_
_
Der neue VW Polo ist da! Und das Warten auf den kleinen Volkswagen hat sich gelohnt. Der neue Polo hat nicht zugenommen – und ist trotzdem eine dicke Ansage. 12.150 Euro verlangt VW für die günstigste Version (ohne Radio). Für 1475 Euro Aufpreis gibt’s Musik, eine Klimaanlage, einen doppelten Ladeboden und hintere Parkpiepser. Wer sich den 85-PS-Polo zulegt, spart zum vergleichbaren Golf rund 3000 Euro – ohne großen Verzicht.
_
_
Im September 2009 rollt der Porsche Panamera auf den Markt, der Sportwagen mit vier Türen. Er ist der längste Porsche aller Zeiten und das neue Flaggschiff der Zuffenhausener Sportwagenschmiede: 4,97 Meter lang, 1,93 Meter breit, dabei aber mit 1,42 Metern nur elf Zentimeter höher als ein 911. Jede Motorisierung lässt sich auch mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe und mit Allradantrieb kaufen. Zunächst wird es den Panamera als Achtzylinder mit 400 und 500 PS geben, ein Sechszylinder-Benziner und eine Hybrid-Variante werden folgen.Die Preisliste beginnt bei 94.575 Euro. Am Ende der Fotoshow finden Sie die Konkurrenten des Panamera: den Astin Martin Rapide, den Lamborghini Estoque, den Maserati Quattroporte und den Mercedes CLS AMG.
_
_
Über das geräumige, leise Audi A3 Cabriolet kann man sich freuen, wobei der 1.9 TDI eher was für Vielfahrer ist. Wobei selbst der TDI – dank guter Dämmung des Motorraums – unauffällig dahingleitet. Enttäuschend: Eine wuchtige Kombination aus Überrollbügeln und Kopfstützen blockiert die Sicht nach hinten. Basispreis des Audi A3 Cabriolet 1.9 TDI DPF Attraction: 28.200 Euro.
_
_
Der VW Scirocco 1.4 TSI hat 160 PS und kostet 23.300 Euro. Für das Modell mit 122-PS-Benziner verlangt Volkswagen 1550 Euro weniger. Der Kraftprotz mit 200 PS kostet 25.550 Euro. So leichtfüßig wie der Scirocco fährt kaum ein direkter Konkurrent anderer Marken. Der Pilot freut sich, wie direkt und doch leicht zu kontrollieren der VW-Sportler auf Lenkbefehle und Gasstöße reagiert.
_
_
Der BMW Z4 fuhr dem Mercedes SLK jahrelang hinterher. Mit Alu-Hardtop setzt nun die Neuauflage zum Überholen an. Der BMW Z4 sDrive 35i Sport Automatic kostet in der Grundausstattung 49.850 Euro, legt den Sprint von null auf 100 km/h in 5,1 Sekunden zurück. Die Spitzengeschwindigkeit ist mit 250 km/h angegeben und der Normverbrauch mit 9 Liter Superbenzin. Neben Fahrspaß verspricht der neue Z4 nun auch Komfort.
_
_
Mit Qualität und Eleganz will der Opel Insignia Sports Tourer den VW Passat Variant vom Kombi-Thron stoßen – und die Luft für den Passat wird dünner. Aufgrund seines kleineren Gepäckteils verschenkt der Sports Tourer Symphatiepunkte, jedoch Komfort und Qualitätseindruck sind dem Passat ebenbürtig. Allerdings sollte Opel seinem Turbo das Saufen abgewöhnen (Testverbrauch: 10.9 Liter Super). Basispreis des Insignia Sports Tourer 1.6 Turbo Edition: 31.245 Euro.
_
_
Von Juni 2009 an erschreckt der Focus RS mit 305 PS die GTI-Bande. Der Reihenfünfzylinder-Benzinmotor bringt es auf 440 Nm maximalen Drehmoments, schiebt den RS in 5,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht sein Limit bei 263 km/h. Der Normverbrauch das Sportlers liegt bei 9,4 Liter Super. Basispreis: 33.900 Euro.
_
_
Toyota gibt dem Avensis in der Ausstattung Executive schon viel mit. Der 150-PS-Diesel mit dem sauber zu schaltenden Sechsganggetriebe steht mit 31.350 Euro in der Preisliste. Der AUTOStraßenverkehr zur Verfügung gestellte Testwagen bringt es mit allen Extras auf 37.610 Euro – inklusive Rückfahrkamera, Multimedia, Leder, Bi-Xenon und Panorama-Glasdach.
_
_
Mit einem cw-Wert von 0,24 ist das neue Mercedes E-Klasse Coupé das strömungsgünstigste Serienauto der Welt. Zwei neue Vierzylindermotoren versprechen bis zu 17 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch. So ist das E 250 CDI BlueEfficiency Coupé (204 PS) mit einem Verbrauch von 5,1 Liter auf 100 Kilometer angegeben. Ab Mai 2009 steht das neue Coupé beim Händler.
_
Der in Frankreich produzierte SECMA F 16 kommt nun auch nach Deutschland. Der Roadster ist gerade mal 2,95 Meter lang, wiegt nur 560 Kilogramm und beschleunigt – nach Herstellerangaben – in sechs Sekunden von null auf 100 Stundenkilometer. Spitzengeschwindigkeit: 180 km/h. Unter der Motorhaube steckt der 1,6-Liter-Motor des Renault Mégane, der in dem sportlichen Leichtgewicht im Durchschnitt nicht mehr als sechs Liter Treibstoff auf 100 Kilometer verbrauchen soll. Der kompakte Sportwagen kostet in der Basisversion 17.900 Euro. Dach, Flügeltüren und Gepäckbrücke gibt es gegen Aufpreis.
_
_
Hinten nur ein kleiner Van, aber vorn eine bullige Schnauze mit aufmüpfigem Blick: Der Citroën C3 Picasso (grün) ist ein Frechdachs auf Rädern – genau wie der Daihatsu Materia (blau). Leider ging den Japanern im Innenraum der Mut aus. Er macht einen eher tristen Eindruck, zumal auch die Materialqualität besser sein könnte. Anders beim neuen Van von Citroën mit dem verpflichtenden Namen Picasso. Das extravagante Außendesign setzt sich innen fort – und die Qualität der verwendeten Materialien ist eine Klasse besser als beim Japaner. Bei den Preisen sind sowohl Daihatsu als auch Citroën kühn in die Vollen gegangen: Wer den japanischen Van mit den wichtigen Sicherheitsextras ESP und Kopfairbags haben möchte, muss mindestens 17.090 Euro für das 1,5-Liter-Modell mit 103 PS bezahlen (Basismodell: 14.990 Euro). Alle Citroën C3 Picasso haben den Schleuderschutz ESP serienmäßig an Bord. Das Basismodell Advance gibt es ab 14.900 Euro. Empfehlenswert ist die mittlere Ausstattungsversion Tendance – Aufpreis: 2100 Euro.
_
_
So italienisch wie der R8 5.2 FSI Quattro war noch kein Audi zuvor: Im neuen Zehnzylinder-R8 schlummern die Gene des Lamborghini Gallardo (auch hier arbeitet der V10 unter der Motorhaube). Basispreis des R8: 142.400 Euro. AUTO-Redakteur Martin G. Puthz hat den 525 PS starken Sportwagen aus Ingolstadt gefahren.
_
Diese beiden Roadster trennen zwei Jahrzehnte. Doch im Herzen ist der neue (in weiß) ganz der alte MX-5 geblieben – ein Klassiker made in Japan. Der neue Jahrgang ist zehn Prozent billiger geworden und ein Synonym für Fahrspaß. Basispreis des für die Saison 2009 frisch überarbeiteten Mazda MX-5 2.0 I MZR Sports-Line beträgt 25.000 Euro.
-
_
Der neue Mercedes-Flügeltürer: Zuerst rückte Daimler nur mit Infos zur Technik des neuen SLS AMG heraus. Nun, am Rande der Internationalen Auto Show in New York (Mitte April 2009), gewährten die Schwaben wenigen Journalisten – darunter ein Mitarbeiter von AUTOStraßenverkehr – eine erste Sitzprobe im hochwertigen Cockpit des Sportwagens. Im Frühjahr 2010 soll der SLS auf den Markt kommen.
Hier finden Sie aktuelle Ranglisten aller Fahrzeuge, die von unserer Redaktion getestet wurden
» zum Download